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P+S Polyurethan-Elastomere

Wenn Standard an seine Grenzen stößt

In modernen Maschinen und Anlagen entscheidet oft ein unscheinbares Bauteil über Laufruhe, Lebensdauer und Prozesssicherheit. Genau hier setzt P+S Polyurethan-Elastomere an: Das Unternehmen aus Diepholz entwickelt und fertigt maßgeschneiderte Komponenten aus kompakten und zelligen Polyurethan-Elastomeren für Anwendungen, in denen Dämpfen, Federn, Abdichten, Führen und Verschleißfestigkeit zuverlässig zusammenspielen müssen.

Seit der Gründung im Jahr 1972 verbindet P+S Werkstoffkompetenz mit praxisnaher Entwicklungs- und Fertigungserfahrung. Statt anonymer Massenprodukte entstehen kundenspezifische Lösungen für kleine und mittlere Serien ebenso wie für größere Stückzahlen. Konstrukteure und technische Entwickler profitieren von kurzen Abstimmungswegen, flexibler Bauteilauslegung und einer Fertigung, die den jeweiligen Einbauraum ebenso berücksichtigt wie Lastkollektive, Bewegungsabläufe und Umgebungsbedingungen.

Polyurethan-Elastomere für anspruchsvolle Anwendungen im Maschinenbau

Das Werkstoffportfolio bietet unterschiedliche Leistungsprofile. Diepothan® kombiniert hohe mechanische Belastbarkeit und Stoßelastizität mit anwendungsbezogener Einstellbarkeit. Vulkollan® ist die Wahl für besonders hohe dynamische und mechanische Beanspruchungen, wenn Abriebfestigkeit und Lebensdauer im Vordergrund stehen. Vulkocell® eignet sich mit seiner gemischtzelligen Struktur für Federungsaufgaben, hohe dynamische Belastungen und eine geringe bleibende Verformung. Diepocell® spielt seine Stärken überall dort aus, wo maximale Energieabsorption, hohe Volumenkompressibilität und große Federwege bei geringer Querdehnung gefragt sind. Ergänzend unterstützt Diepolast® die Schwingungsisolierung und die Entkopplung von Körperschall.

P+S fertigt Elastomer-Formteile im formgebundenen Heißgießen sowie im Warm- und Heißschäumen im Niederdruckverfahren. Vergleichsweise einfach aufgebaute Formen ermöglichen geringe Werkzeugkosten und machen individuelle Lösungen auch für Klein- und Mittelserien wirtschaftlich. Je nach Aufgabe entstehen Formteile mit präziser Kontur, Halbzeuge wie Platten und Rundstäbe oder mechanisch nachbearbeitete Komponenten. Auch Rollen und Räder gehören zum Leistungsspektrum – von einbaufertigen Führungsrollen bis zu kundenspezifischen Walzen und Beschichtungen beigestellter Metallgrundkörper.

Die Einsatzfelder sind vielfältig: Im Maschinen- und Sondermaschinenbau unterstützen P+S-Komponenten die Schwingungsentkopplung, Energieaufnahme und Verschleißreduzierung. In Fördertechnik und Intralogistik sorgen Polyurethan-Räder und -Rollen für leisen, materialschonenden Transport. Weitere Anwendungen finden sich unter anderem in der Aufzugs- und Fahrtreppenindustrie, im Kranbau sowie in der Schienenfahrzeugtechnik – überall dort, wo hohe Kräfte, wiederkehrende Bewegungen und begrenzter Bauraum zusammenkommen.

Der entscheidende Vorteil liegt in der gemeinsamen Betrachtung von Werkstoff, Geometrie und Anwendung. P+S unterstützt Entwicklungsabteilungen bereits bei der Auswahl des passenden Elastomers und der Auslegung des Bauteils. So entstehen Lösungen, die nicht nur eine einzelne technische Funktion erfüllen, sondern die Leistungsfähigkeit der gesamten Maschine verbessern: durch weniger Schwingungen, geringeren Verschleiß, höhere Sicherheit und eine lange, zuverlässige Betriebsdauer.

Auf der FMB Fachmesse für Maschinenbau zeigt P+S, wie aus einer konkreten technischen Herausforderung ein belastbares Elastomer-Bauteil wird. Im direkten Austausch mit Konstrukteuren und Entwicklern entstehen Lösungen, die exakt zum Prozess, zur Belastung und zum verfügbaren Bauraum passen.

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