Verlängerte Werkbank

Gute Gespräche trotz weniger Besucher: Dunja Roshan, Stefan Kropp, Tino Zwirner und Denise Ebert ziehen eine zufriedene Bilanz. (Foto: mawi)

„Die Messe ist eine ideale Plattform, um zu netzwerken und den persönlichen Austausch zu suchen. Diese Aufgabe hat die FMB auch in diesem Jahr wieder erfüllt. Wir haben gute Gespräche geführt, wenn auch einige Kunden ihre festen Termine kurz vor dem Messestart abgesagt haben. Es war jedoch zu erwarten, dass in diesem Jahr die Zahl der Besucher niedriger ausfällt als in 2019“, zeigt sich Stefan Kropp dennoch zufrieden.

Die FMB sei genau die richtige Veranstaltung für sein Unternehmen, die Teilnahme im nächsten Jahr stehe schon fest. Im Hinblick auf die Auftragslage zeigt sich der Leiter des Industriezentrums Sonepar in Ostwestfalen-Lippe am Standort Bielefeld sehr zufrieden. „Die Wirtschaft ist wieder angesprungen. Problematisch ist jedoch der Rohstoff- und Materialmangel.“

In den letzten Monaten hat der Elektrogroßhändler sich intensiv mit dem Einkauf beschäftigt, zusätzlich auch neue Services entwickelt. Er ist schon lange nicht mehr nur Materiallieferant für Unternehmen aus Handwerk, Handel und Industrie, die Marken-Elektroartikel oder Branchenlösungen ordern. Für viele gilt Sonepar längst als verlängerte Werkbank. So werden zum Beispiel Kabelkonfektionierungen oder die Modellierung von Schaltschränken durchgeführt.

„Wir haben erkannt, dass wir mit individuellen Zusatzleistungen ein wichtiger Partner für unsere Kunden sind und sie auf diese Weise in ihrem Tagesgeschäft entlasten können“, so Kropp.

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