Steigende Energiekosten durch gesteigerte Energieeffizienz auffangen

Kipp Umwelttechnik

Spezielle Reinigungs- und Sanierungsverfahren der Kipp Umwelttechnik können die Energiekosten für Kühlung und Klimatisierung enorm senken. Neue Kleingeräte machen jetzt auch den regionalen Einsatz wirtschaftlich möglich. Neben dem Dienstleistungsservice wird auch die Vermietung der Geräte angeboten.

Lamellenwärmetauscher sind in vielen Bereichen zu finden und wichtige Bausteine z.B. für die industrielle Kühlung, für Kühlhäuser und Klimaanlagen in Gebäuden. Sie sind die meist eingesetzten Temperaturüberträger. Der Anteil am weltweiten Gesamtenergieverbrauch ist erheblich und beträgt etwa 23 Prozent. Der Energiebedarf für Kühlung und Klimatisierung steigt zudem um sieben Prozent jährlich. Dieses Wachstum ist teilweise durch den Klimawandel bedingt und soll laut Voraussagen zumindest bis zum Jahr 2050 anhalten. Eine Effizienzsteigerung der Systeme um nur fünf Prozent hätte deshalb schon weltweit eine erhebliche Bedeutung.

Ingo und Oliver Kipp, Geschäftsführer
Kipp Umwelttechnik (Foto: Kipp Umwelttechnik)

Lamellenwärmetauscher verschmutzen schnell durch Sand, Staub, Pollen und sonstige in der Umwelt befindliche Schwebstoffe. Die Verschmutzungen bilden eine Isolierschicht. Das reduziert die Energieeffizienz erheblich. Die Energiekosten steigen dadurch um bis zu 30 Prozent und mehr. Zusätzlich führt die durch die Verschmutzungen entstehende Korrosion zu einer Verringerung der Betriebslaufzeit der Geräte. Die Reinigung von Lamellenwärmetauschern wurde bisher meist per Wasserhochdruckreinigung oder auch mit Chemikalien (Sprühverfahren) durchgeführt. Die Verfahren können zu Schäden an den Wärmetauschern führen und sind vom Reinigungserfolg oft nicht zufriedenstellend und zusätzlich belastend für die Umwelt und Mitarbeiter.
mycon und die Schwesterfirma Kipp Umwelttechnik haben mit dem Gerätesystem JetMaster ein neues chemikalienfreies und umweltschonendes Verfahren zur Reinigung von luftgekühlten Wärmetauschern entwickelt, dass sich immer mehr durchsetzt. JetMaster arbeitet ausschließlich mit Druckluft und geringen Mengen (0,20 – 1,00l) Wasser. Die hohe Reinigungskraft beruht in erster Linie auf dem Kavitationseffekt bei Auftreffen des Strahles auf der zu reinigenden Oberfläche.
Das national und international patentierte Verfahren bietet gegenüber der Reinigung mit Chemikalien bzw. Wasserhochdruck erhebliche Vorteile in Bezug auf Kosten und Umweltfreundlichkeit: Neben der hohen Reinigungseffizienz und einer schnellen Reinigungsgeschwindigkeit punktet die Technologie aufgrund ihres geringen Energie- und Wasserverbrauchs. Positiv sind zudem die beschädigungsfreie Reinigung und der ausschließliche Einsatz von Druckluft und Klarwasser.

Die Auswirkungen in der Praxis sind groß:

  • Folgewirkungen auf die Umwelt: Da nur Luft und Minimalmengen Wasser ohne Zusatz von Chemikalien eingesetzt werden, bleibt als Folgewirkung auf die Umwelt nur der Betrieb eines Druckluftkompressors.
  • Energieverbrauch: Der Energieverbrauch für die industrielle Kühlung, Kühl- und Klimaanlagen wird um bis zu 30 Prozent und mehr gesenkt. Der Energieaufwand für das Reinigungsverfahren „JetMaster“ ist dabei gering.
  • Schonung der Wasserressourcen: Da JetMaster nur sehr kleine Mengen Wasser einsetzt, je nach erforderlicher Leistung und Vorsatzdüsen im Regelfall zehn bis 60 Liter Wasser/Stunde, reduziert das Gerät den Wasserverbrauch.
  • Arbeitssicherheit: Das Verfahren kann auch bei direktem Auftreffen des Strahles auf die Haut nicht zu Verletzungen führen. Da nur Druckluft und klares Wasser eingesetzt werden, besteht keine Gefahr für die Schädigung der Atemwege.
  • Erhaltung der Lebensdauer der Anlagen: Das Reinigungsverfahren wird in der vorbeugenden Instandhaltung eingesetzt. Durch die schonende Reinigung erhöht sich die Lebensdauer der Anlagen, da Korrosion und anderen Schädigungen vorgebeugt wird.

Unternehmensgruppe bietet Komplettlösungen

Zur Firmengruppe Kipp gehören mehrere Unternehmen. Vor mehr als 50 Jahren wurde die Jens W. Kipp Tiefbau gegründet, die bis heute meist in der Region OWL tätig ist. 1991 entstand die Kipp Umwelttechnik, zehn Jahre später folgte die mycon GmbH. Alle Firmen sind im Verbund tätig und können so ihren Kunden Komplettlösungen anbieten.
mycon entwickelt und produziert Geräte für die Reinigung, Entschichtung, Beschichtung und Anlagenüberwachung für den nationalen und internationalen Markt. Außereuropäisch beliefert das Unternehmen seit vielen Jahren z. B. Großkunden in Katar im Bereich Gasförderung.
Die Kipp Umwelttechnik ist regional bekannt aufgrund ihres Know-hows in der Abwassertechnik, sie reinigt und saniert jedoch auch mit den mycon-Verfahren bundesweit und international in vielen Industriebereichen Wärmeübertragungssysteme jeder Bauart.

„Die Auftragslage ist in allen Bereichen sehr gut. Im Bereich Energieübertragungssysteme haben die hohen Energiepreise zudem zusätzlich einen stark gestiegenen Auftragseingang bewirkt“, sagt Oliver Kipp, Geschäftsführer Kipp Umwelttechnik.

Die angespannte Personalsituation, dringend würden Ingenieure und Facharbeiter gesucht, bremse jedoch die erforderliche Expansion.  

Weitere Informationen: www.kipp-umwelttechnik.de

-Ein Beitrag der Kipp Umwelttechnik-

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