Oberbremer Baubetriebe

Bauen mit Herz und Verstand

Die Oberbremer Baubetriebe in Bünde haben auf einer alten Industriebrache Maßstäbe gesetzt und dort attraktiven und modernen Wohnraum geschaffen. 

Oberbremer Baubetriebe

Abriss der alten Zigarrenfabrik

Lange Zeit war das Gelände der ehemaligen Zigarrenfabrik Heipmann in Bünde ein Schandfleck. Seit Mitte der 80er Jahre stand der Betrieb still. Der Zahn der Zeit hatte Spuren hinterlassen. Der Gebäudekomplex im Zentrum des Ortsteils Ennigloh verfiel zusehends. Jetzt ist auf der 7.500 Quadratmeter großen Fläche, auf den Grundfesten der alten Industriebrache, neues „Leben“ entstanden. Im sogenannten „Wedekind-Carree“ präsentieren sich fünf unterschiedlich große Einzelgebäude, die in hochwärmedämmender Bauweise und unter Verwendung regenerativer Energien sowie den Einbau von Lüftungsanlagen errichtet wurden. Mittlerweile sind alle 43 Wohnungen verkauft bzw. vermietet worden. Die Häuser eins, zwei und drei wurden bereits bezogen.

Oberbremer Baubetriebe

Moderner Wohnraum auf einer ehemaligen Industriebrache

Es war ein Gemeinschaftsprojekt der Familie Heipmann als Grundstückseigentümer und des Bünder Traditionsunternehmens Oberbremer als Bauträger. „Wir haben hier ein Konzept entwickelt, das der besonderen Lage des Grundstücks gerecht wird. Entstanden sind Mehrfamilienhäuser in moderner Architektur, barrierefrei gebaut, mit durchdachten Grundrissen und komfortabler Ausstattung für Einzelpersonen, Ehepaare oder Lebensgemeinschaften und Familien mit Kindern“, beschreibt Michael Oberbremer. Für den Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens war das Projekt nicht nur eine zeitliche und bautechnische Herausforderung, sondern auch eine Herzenssache.
Der Erfolg des Projekts liegt vor allem in der gemeinsamen Vision der beiden Partner, die in ihrer Philosophie nah bei einander sind: Modernität, Ästhetik, Wohnen im Grünen und Sinn für Gemeinschaft – verwirklicht durch eine Gemeinschaftsfläche im Außenbereich zur Pflege der Kommunikation unter den Bewohnern.

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Nachgefragt – „Bauen macht Spaß, wenn die richtigen Leute zusammen arbeiten“
Bauherr Lutz Heipmann, über die Zusammenarbeit mit dem Baupartner Oberbremer Baubetriebe Bünde.

Herr Heipmann, als Bauherr von zwei Häusern mit mehreren Wohnungen investierten Sie in ein Projekt, das sehr genaue Planung und ein exzellentes Zusammenspiel aller Beteiligten erforderte. Für die Umsetzung Ihres Bauvorhabens haben Sie auf die Oberbremer Baubetriebe gesetzt. Welche Kriterien haben den Ausschlag gegeben, den Auftrag an das Bünder Unternehmen zu erteilen?  
Lutz Heipmann: Es ging nicht nur um die Erstellung unserer zwei Mehrfamilienhäuser. Im Grunde genommen standen wir vor der Aufgabe, eine große Industriebrache zu revitalisieren. Unser Ziel war es, das an sich schöne Grundstück aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Mittlerweile wurde daraus das „Wedekind-Carree“ mit insgesamt fünf wirklich schicken Mehrfamilienhäusern und einer wohnlichen Gesamtanlage. Als Laien waren wir damit völlig überfordert. Immerhin ging es um den Abriss und die Erstellung eines komplett neuen Bebauungsplanes, die Projektentwicklung, Bauplanung und -ausführung bis hin zur Vermietung bzw. zum Verkauf und der Verwaltung. Außerdem sollte es auch noch technisch hochwertig und schön werden. Und Spaß machen sollte es auch noch. Also brauchten wir nicht viele, sondern einen kooperativen und kompetenten Partner, der als Generalunternehmer das ganze Projekt mit uns entwickelt und umsetzt. Glücklicherweise haben wir ihn mit den Baubetrieben Oberbremer gefunden. Eben alles aus einer Hand.

Ist es das erste Mal, dass Sie mit Oberbremer zusammenarbeiten?
Lutz Heipmann: Vor einigen Jahren haben wir schon einmal ein Seminar- und Gemeindezentrum miteinander gebaut. Auch das war eine ziemlich komplexe Geschichte. Versuchen Sie mal, ein denkmalgeschütztes Fachwerkbauernhaus im Außenbezirk zu einer öffentlichen Versammlungsstätte umzubauen. Sie glauben gar nicht, wie viele Behörden da bestimmen wollen. Ohne die Baubetriebe Oberbremer hätten wir weder die Ausdauer noch die Kompetenz gehabt, das Projekt zu verwirklichen. Heute sind wir froh, dass wir es trotz aller behördlichen Widerstände und baulichen Herausforderungen gemacht haben. Es ist wirklich schick geworden und wird von vielen Menschen genutzt und geschätzt.

Zeitliche Vorgaben, Verlässlichkeit, Kostentransparenz und Qualität sind Kriterien von höchster Wichtigkeit. Ein regelmäßiger Austausch trägt dazu bei, dass alle Partner auf Augenhöhe miteinander kommunizieren. Welches Fazit ziehen Sie für das jetzt abgeschlossene Projekt?
Lutz Heipmann: Neben dem Bauunternehmer war der Bauleiter die entscheidende Person für uns. Wöchentlich leitete er z. B. eine Baubesprechung mit allen Gewerken und führte unzählige Gespräche mit allen Beteiligten. Ich war bei vielen Treffen dabei. Beruflich habe ich selbst mit Führungspersonen und Meetings zu tun. Mich hat immer sein Bemühen um Sachlichkeit, Fairness und konstruktive Lösungen beeindruckt. Seine Besprechungsprotokolle hielten für alle Beteiligten die Maßnahmen fest und wurden konsequent abgearbeitet. Angesichts der Komplexität und Dauer des Projektes habe ich vor seiner Leistung größten Respekt.

Nicht immer läuft alles reibungslos. Wenn es doch einmal zu Problemen kommt- was erwarten Sie von einem Bauunternehmen mit dem Sie vertrauensvoll zusammenarbeiten?
Lutz Heipmann: Ich erwarte, dass der Bauunternehmer weiß, bei welchem Problem er mich als Bauherren einbeziehen muss. Die allermeisten Probleme werden im Miteinander von Bauunternehmen und den beteiligten Handwerkern bzw. Behörden gelöst. Geht es aber um Kostenerhöhungen oder bauliche Grundsatzentscheidungen, will ich transparent informiert werden. Wird mir dann noch, als jemand, der von allen am wenigsten Ahnung hat, in einem zunächst ergebnisoffenen Gespräch die Sachlage erklärt, bin ich erst einmal beruhigt. Wenn ich dann noch merke, dass die Verursacher Mitverantwortung für eine Lösung übernehmen, bin ich gerne bereit, auch meinen Teil dazu bei zu tragen, um „die Kuh vom Eis“ zu bekommen. Bauen macht Spaß, wenn die richtigen Leute zusammen arbeiten. Ich habe viele engagierte Handwerker kennengelernt, die einen tollen Job machen – gerade wenn mal was schief läuft. Dafür bin ich sehr dankbar!

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