Lasst uns wieder mehr unserer eigentlichen Arbeit nachgehen!

Jessica Bohmann vom Ingenieurbüro RegeNova über die Chancen der Digitalen Transformation und den Nutzen für jeden einzelnen Beschäftigten.

…und wie die Digitale Transformation dabei hilft

Wenn etwas Neues auf uns Menschen zukommt, ist es aufregend, spannend, aber oft auch beängstigend, weil niemand weiß, was dieses „Neue“ mit sich bringen wird. Nicht, dass die Digitale Transformation ein brandneuer Begriff wäre. Sie ist zusammen mit Begriffen wie „Digitalisierung“, „Künstliche Intelligenz“ oder „Automatisierung“ schon seit Längerem in aller Munde. Und trotzdem weiß kaum jemand, was das wirklich bedeutet: das Unternehmen digital zu transformieren. Der allgemeine O-Ton lautet zwar, dass man an der Digitalen Transformation nicht vorbeikommt, wenn man weiterhin wettbewerbsfähig bleiben will, aber andererseits läuft es so wie es jetzt ist, doch auch ganz gut. „Das haben wir doch schon immer so gemacht!“
Das mag sein. Der Spruch „Stillstand ist Rückschritt“, hat aber definitiv auch seine Daseinsberechtigung. Aussagen, die implizieren, dass viele Arbeitsplätze durch die Digitale Transformation verloren gehen, weil Menschen durch Maschinen wegrationalisiert werden, sind im Zusammenhang mit der Digitalen Transformation ebenfalls häufig zu hören.
Aber ist das alles wirklich so oder haben wir nur Angst vor dem Neuen, weil wir nicht wissen, was das Ganze mit sich bringt und welche Chancen und Risiken damit einhergehen?
Ja, Ziel der Digitalen Transformation ist es, Aufgaben zu übernehmen, die vorher von einem Menschen durchgeführt wurden. Aber ist das pauschal ein Nachteil? Nehmen wir zur Verdeutlichung beispielhaft ein mittelständisches Holzverarbeitungsunternehmen, das Rohplatten zuschneidet, bearbeitet und letztlich mit weiteren Komponenten verbaut. In vielen solcher Unternehmen ist es gängige Praxis, dass ein gelernter Tischler für einen Auftrag die Rohmaterialien zusammensucht und mit Hilfsgeräten zu den verschiedenen Bearbeitungsstätten transportiert. Diese Transportarbeiten nehmen dabei einen Großteil der gesamten Arbeitszeit ein. Mit Tischlerarbeit hat das allerdings wenig zu tun.

Lasst uns wieder mehr unserer eigentlichen Arbeit nachgehen!

Und so wird in Zeiten des enormen Fachkräftemangels in fast allen Bereichen das Potential der gut ausgebildeten, vorhandenen Fachkraft nur sehr gering ausgeschöpft. Die verfügbaren Fachkräfte übernehmen Handlangerarbeiten für große Maschinen.
Das frustriert. Das frustriert den Mitarbeiter, weil nicht der Arbeit nachgegangen werden kann, für die diese Person sich beruflich entschieden hat und für die sie ausgebildet und eingestellt wurde. Denn im Aufgabenportfolio steht wohl eher selten, den halben Tag Material hin und her zu transportieren. Das frustriert auch den Arbeitgeber, weil Mitarbeiterzufriedenheit und effizientes Arbeiten elementare Güter sind, die in einem Unternehmen stimmen sollten.
Und genau dafür kann die Digitale Transformation sorgen. Aufgaben übernehmen, die nichts mit der eigentlichen Qualifikation der Fachkraft zu tun haben. Warum übernimmt also nicht ein automatisiertes Transportsystem die Transportarbeiten? Zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, zur effizienteren Nutzung der verfügbaren Fachkräfte. Und natürlich auch, um zukünftig auf dem Markt bestehen zu bleiben, denn auch wenn der Laden läuft: Stillstand ist Rückschritt.

Weitere Informationen: www.regenova.de

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