Kiel Kanalsanierung – Pionierarbeit in Marokko

Vor Ort in Marokko: Spezialisten der Firma Rainer Kiel Kanalsanierung haben den Regenwasserkanal der Stadt Khénifra saniert. Foto: Rainer Kiel Kanalsanierung

Das Unternehmen Rainer Kiel Kanalsanierung hat den Regenwasserkanal in der nördlich vom Atlasgebirge gelegenen Stadt Khénifra saniert: Die Lipper haben dort auf ein grabenloses Verfahren gesetzt.

Marokko ist unter den nordafrikanischen Ländern eines des mit am weitesten entwickelten Landes mit stark wachsenden Ansprüchen an Umwelt- und Ressourcenmanagement. Ein Beispiel dafür ist ein Stauraumkanal in der Stadt Khénifra, welcher als Wasserspeicher dient. Dieser Kanal hat den Zweck, die natürlichen Wasserressourcen bei Starkregen zu speichern, um anschließend das Wasser gezielt für die landwirtschaftliche Bewässerung zu nutzen. Der 400 Meter lange Regenwasserkanal mit einem Durchmesser von 1,4 Metern hatte erhebliche Undichtigkeiten, wodurch eine Sanierung des Kanals erforderlich war.
Für das international ausgeschriebene Sanierungsprojekt wurde die Firma Rainer Kiel Kanalsanierung GmbH beauftragt. Das lippische Unternehmen übernahm die Herausforderung, die Sanierung des Regenwasserkanals in der nördlich vom Atlasgebirge gelegenen Stadt Khénifra mit 85.000 Einwohnern in einem grabenlosen Sanierungsverfahren umzusetzen.
Die Anforderungen an die Instandsetzung waren, ein absolut dichtes und statisch tragfähiges Rohr herzustellen. Für die Sanierung wurde ein Schlauchlinerverfahren gewählt, wobei das Altrohr mit einem in Harz getränkten GFK Schlauchliner ausgekleidet wird. Mit Hilfe einer UV-Lichterquelle wird das neue „Rohr im Rohr“ ausgehärtet und erfüllt anschließend als Verbundsystem mit dem Altrohr die gestellten Anforderungen.

Die Firma Rainer Kiel Kanalsanierung hat mit ihrem spezifischen Know-how in der grabenlosen Sanierung wahre Pionierarbeit in Marokko geleistet. Projektleiter Holger Kiel und Hafid Chaiba stellten sich der Aufgabe, eine vollständige Sanierungseinheit von Deutschland aus nach Khénifra zu bekommen, um dort die Sanierungsarbeiten durchzuführen. Dafür wurden vom Hauptstandort in Blomberg alle benötigten Materialien und Gerätschaften, inklusive der hochmodernen Technik ins etwa 3.200 Kilometer entfernte Khénifra transportiert. Zu den Herausforderungen gehörten nicht nur die komplexen Abstimmungen zwischen Transportunternehmen, Zollbehörden und anderen Institutionen, sondern auch die lokalen Bedingungen für Gerät und Personal.

„Die Planung des Sanierungsprojektes hatte eine gewisse Kniffligkeit, da die eingesetzte Spezialtechnik nicht mal eben ersetzt werden kann. Da musste alles passen“ so Kiel.

Auf Grund der akribischen Vorbereitung und den motivierten und erfahrenen Mitarbeitern vor Ort, konnte die Sanierung nahezu reibungslos durchgeführt werden. Da das Thema Grundwasserschutz und effektive Nutzung natürlicher Wasserressourcen in den nordafrikanischen Ländern immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist Geschäftsführer Rainer Kiel zuversichtlich, dass die grabenlose Instandhaltung durch Spezialverfahren immer häufiger Anwendung findet.

Weitere Informationen: www.kanalsanierung-kiel.de