it’s OWL Makeathon: Jetzt abstimmen!

Über progressive Ideen nachzudenken: Darum geht es im Makeathon #horizonteOWL des Spitzenclusters it‘s OWL. (Foto: fraunhoferiem-wolfram-scholl)

30 Ideen für die Wirtschaft – Finale am 5. Juni

Beim it´s OWL Makeathon haben rund 30 Teams in drei Tagen Lösungen für konkrete Herausforderungen erarbeitet, denen sich Unternehmen durch die Corona-Krise stellen müssen. Dabei geht es unter anderem um digitale Maschinensteuerung und Services, kontaktlose Kassiersysteme, autonomen Warentransport und Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Homeoffice. Am 5. Juni werden die besten fünf Teams ihre Konzepte der Jury präsentieren. Die Gewinneridee soll mit bis zu einer Million Euro Förderung umgesetzt werden. Interessierte können sich die rund 30 Ideen unter www.its-owl.de/horizonteowl ansehen. Die beiden Konzepte mit den meisten Klicks erhalten eine Wildcard für die Finalrunde, die anderen drei Finalisten werden durch die Jury ausgewählt.

„Wir sind begeistert von der hohen Dynamik und den Ergebnissen unseres Makeathons. Die Zusammenarbeit von Nachwuchswissenschaftlern, Studierenden und Experten aus Unternehmen hat hervorragend funktioniert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren hoch motiviert und haben gemeinsam tolle Ideen entwickelt. Unsere Erwartungen sind mehr als erfüllt worden“, zieht Günter Korder, Geschäftsführer it’s OWL Clustermanagement GmbH eine positive Bilanz.

it´s OWL hatte den Makeathon in Kooperation mit dem Fraunhofer IEM und der OstWestfalenLippe GmbH organisiert, um neue Impulse für die Wirtschaft zu entwickeln. Schirmherr ist Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der sich ebenfalls beeindruckt zeigt: „Wir sehen, wie viel Innovationskraft, Kreativität und Engagement in den jungen Talenten aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen steckt. Die Ergebnisse des Makeathons machen deutlich, wie wir aus der Krise herausfinden können – nicht nur in Ostwestfalen-Lippe, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen. Ich bin überzeugt, dass viele der Ideen zur Umsetzung kommen werden.“

Von der digitalen Maschinensteuerung bis zum kontaktlosen Kassensystem
Knapp 200 Teilnehmende haben drei Tage lang Ideen gesponnen und daraus Lösungen entwickelt. Die Bandbreite der Themen deckt dabei viele Aspekte ab, die für Unternehmen bundesweit während der Corona-Krise in den Fokus gerückt sind: von digitalen Services und Vertriebsmodellen über die Neugestaltung von Zuliefernetzwerken und autonomen Warentransport bis hin zu kontaktlose Kassiersystemen und sicheren Desinfektionsmaßnahmen. Aber auch um die Vereinbarkeit von Homeoffice und Kinderbetreuung sowie neue Formen der digitalen Zusammenarbeit und Qualifizierung ging es. Die Themen waren von 19 Unternehmen entwickelt worden. Darunter waren die Clusterunternehmen Benteler, Bette, Claas, GEA, KEB Automation, Miele, Kraft Maschinenbau, Phoenix Contact, S & N Invent und WP Kemper. Aber auch Start-ups wie Coverno, Unchained Robotics und Two Pillars haben sich beteiligt, genauso wie die Bielefelder Stadtwerke und die Brancheninitiativen.

„Die Herausforderung lag darin, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Makeathons zu Hause waren und nicht real miteinander agieren konnten. Die Kommunikation lief über Videokonferenztools und Chats, Experten aus den Unternehmen und Moderatoren haben die Teams intensiv begleitet. Auf diese Weise konnten die Teilnehmenden neue Methoden der Innovationsentwicklung testen und gleichzeitig wichtige Kontakte und Erfahrungen für ihre berufliche Entwicklung sammeln“, fasst Prof. Dr. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement GmbH und Direktor Fraunhofer IEM zusammen.

Dabei war es für die meisten Teilnehmenden der erste vollkommen digitale Makeathon, an dem sie teilgenommen haben. „Ich habe zwar schon an ein paar Makeathons zuvor teilgenommen, doch dabei ging es oft nur um kurze Konzepte. Bei diesem Makeathon hat man gemerkt, dass auch die spätere Umsetzung der Idee eine wichtige Rolle spielt“, sagt Arthur Wegel, wissenschaftlicher Mitarbeiter vom Fraunhofer IEM, der sich mit der Veränderung des Kassiervorgangs im Einzelhandel beschäftigt hat. Ebenfalls vom Fraunhofer IEM nahm Daria Wilke, wissenschaftliche Mitarbeiterin, teil. „Durch die Verknüpfung von Unternehmen und Wissenschaft sowie durch das digitale Zusammenarbeiten, war der Makeathon ein sehr spannendes Projekt, das sehr viel Spaß gemacht hat“, sagt Wilke, die sich mit ihrem Team, um die Revolution von Service-Leistungen von Maschinen- und Anlagenbauern gekümmert hat. Beide haben am Freitagabend mit ihrem Team ihre Ideen abgegeben.

Eine Million Euro für die Umsetzung der besten Idee

Die rund 30 Konzepte werden von einer hochkarätigen Jury bewertet. Jurymitglieder sind Roland Bent (Geschäftsführer Phoenix Contact), Sebastian Borek (Geschäftsführer Founders Foundation), Dr. Stefan Breit (Geschäftsführer Miele), Prof. Dr. Otthein Herzog (Professor Universität Bremen) und Prof. Ingeborg Schramm-Wölk (Präsidentin Fachhochschule Bielefeld und Vorsitzende Campus OWL). Die besten fünf Teams werden ihre Idee am 5. Juni vor der Jury präsentieren. Drei der fünf Finalisten werden dabei durch die Jury bestimmt, die anderen beiden durch die Öffentlichkeit: Die beiden Ideen, die bis Mittwoch, 14 Uhr, die meisten Klicks bekommen, werden für die Finalrunde gesetzt. Die Videos sind auf der Website www.its-owl.de/horionzonteowl einzusehen, sowie auf dem YouTube-Kanal von it’s OWL (https://www.youtube.com/user/itsOWLSpitzencluster). „Das Beste ist, dass wir die Umsetzung der Gewinneridee mit bis zu einer Million Euro fördern und dadurch die Idee in die Tat umsetzen können“, erläutert Dumitrescu. Dazu wird im Rahmen der it´s OWL Förderrichtlinie ein Verbundprojekt beim Land NRW beantragt, das im Sommer starten soll.

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