Digital to Industry-Conference (D2i): Plattform für offenen Wissensaustausch

Vorträge, Workshops und persönliche Gespräche: Die D2i Conference eröffnet verschiedene Möglichkeiten, sich zu informieren und auszutauschen. (Foto: D2i)

Der digitale Wandel in der Industrie ist das Thema der zweiten Fachkonferenz „Digital to Industry“ (D2i) am 21. November im Bielefelder Lenkwerk. Führende Industrieunternehmen und digitale Vordenker diskutieren über zukunftsweisende Ideen und suchen den interdisziplinären Erfahrungsaustausch.

Stefan Mrozek weiß, wo bei vielen Unternehmen der Schuh drückt: Das Thema Digitalisierung fordert die Entscheider. In seinen Beratungsgesprächen sieht er immer wieder, mit welchen Problemen regionale Unternehmen konfrontiert sind. Bei vielen Firmen fehle die Expertise, um den digitalen Wandel allein zu bewältigen. „Zudem muss auch neues Wissen generiert, die Mitarbeiter müssen geschult und in ihrem Bereich zu Experten qualifiziert werden. Die Herausforderungen in den Betrieben sind oftmals ähnlich. Der Bedarf, sich auszutauschen, zu netzwerken und von anderen zu lernen, ist groß“, sagt der Initiator und Veranstalter der zweiten D2i Conference. Digitaler Wandel sei kein Projekt, sondern erfordere einen gesamtheitlichen Struktur- und Kulturwandel. Ein offener Wissensaustausch schaffe enorme Mehrwerte sowohl für industrielle Traditionsunternehmen als auch für die Startup-Szene. „Hier sehen wir die Veranstaltung als Schnittstelle“, so Stefan Mrozek.

Die Konferenz ist ein Mehrwert für unsere Region.

Ausprobieren und Experimentieren: Die D2i Conference vermittelt neues Wissen.

Der Bielefelder musste nicht lange überlegen, als es um die Standortfrage für die Konferenz ging. Die Region ist bekannt für ihre mittelständischen und oft familiengeführten Unternehmen. Insbesondere die starke Industrie-Präsenz war ein entscheidender Grund, ein Konzept für eine Veranstaltung zu entwickeln, bei der das Thema Industrie 4.0 im Fokus steht. Die Region hat interessante Vorzeigebetriebe, die in Sachen Digitalisierung eine Vorreiterrolle einnehmen, für die Smart Services und neue Geschäftsmodelle keine Vision mehr sind. „Wir möchten zeigen, was in der Industrie bereits passiert, indem wir Best Practices vorstellen“, so Mrozek. So präsentieren Unternehmen wie WAGO und Weidmüller vor Ort interessante Kundencases, um zu verdeutlichen, wie ihre Lösung in der Industrie funktionieren kann.
Die D2i Conference will Mehrwerte schaffen, indem sie die gezielte Wissensvermittlung in einem interaktiven Veranstaltungsformat in den Mittelpunkt stellt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, verschiedene Workshops in vier Themen-Areas zu besuchen. So beschäftigt sich der Schwerpunkt „Digital Organization“ mit dem Kulturwandel im Unternehmen, neue Geschäftsmodelle und Innovationen in der Industrie werden im Bereich „Industrial Innovation“ vorgestellt. Wie die vernetzte Produktion aussehen kann, diskutiert der Schwerpunkt „Smart Factory“. Die Bedeutung von Plattformmodellen rund um Einkauf und Beschaffung beleuchtet der Themenbereich B2B Commerce & Procurement.

Vorträge von führenden Experten sowie eine Panel-Diskussion zum Thema „Future Mobility“ verdichten das Konferenzangebot. Neu hinzugekommen, ist die Möglichkeit persönliche Gesprächstermine mit Experten zu vereinbaren. „Wir haben im letzten Jahr erlebt, wie groß der Wunsch nach einem persönlichen Austausch ist. Diesem Bedarf wollen wir mit dem Zusatzangebot gerecht werden. Industrieunternehmen sollen die D2i mit neuem Wissen, neuen Impulsen, aber auch mit neuen Kontakten im Bereich Digitalisierung verlassen“, beschreibt Mrozek das Ziel der D2i  Conference. Neues Denken vermittelt Keyspeaker Felix Plötz – der Querdenker und Anstifter bringt Kreativität, Mut und den „einfach mal machen“-Spirit von Startups zurück in die etablierten Unternehmen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.d2i-conference.de

Kontext
Die D2i Conference sieht sich als Impulsgeber, Wissensplattform, Ideenschmiede und Networking-Event in einem. Ein jährlicher Treffpunkt für und von der Wirtschaftsregion OWL. In diesem Jahr dabei sind Turbine Kreuzberg, WAGO, das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM, GFT Technologies, Weidmüller, Google, Digitalexperten sowie namhafte Industrieunternehmen.

 

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