Arbeitgeber-Marke im Internet werden – Das müssen Sie jetzt wissen!

Eyüp Aramaz

-Kolumne-
Zeigen Sie Profil – als starke Arbeitgebermarke mit strukturierten Bewerberprozessen. Steigern Sie Ihre Anziehungskraft für Top-Talente. Digitalisieren Sie möglichst viele Schritte und werden Sie effizienter. Nutzen Sie Social Media… aber halt! Es gibt unzählige Tipps da draußen. Gehen Sie strategisch vor und machen Sie erst einmal eine Bestandsaufnahme. Ich zeige Ihnen wie.
In meiner letzten Kolumne haben Sie erfahren, wie Sie Bewerbern zeigen, dass Sie ein toller Arbeitgeber sind. Wie Sie den Bewerbungsprozess vereinfachen. Und wie Sie frühzeitig hochwertige Bewerbungen erhalten. Im heutigen Teil gebe ich Ihnen weitere Denkanstöße aus der Praxis, wie Sie eine starke Arbeitgebermarke werden. Dazu müssen Sie die Kontrolle über alle Inhalte übernehmen, die Ihr Recruiting betreffen. Los geht‘s:

Was von dem, was über uns im WWW gesprochen wird, kann ich beeinflussen?

Beeinflussen können Sie eine ganze Menge: Professionelle Social Media-Auftritte Ihres Unternehmens (oder zumindest annähernd regelmäßige Posts) zeugen von Kompetenz. Eine informative Karriere- und eine nahbare „Über uns“-Rubrik auf Ihrer Website zeigen, wegen welcher Werte es sich lohnt, eine Bewerbung an Sie zu senden. Dazu noch ein Bewerbungsprozess, bitte komplett digital, ohne Haken und doppelten Boden! Vom Jobportal ein Link auf Ihre Website, von dort zum Bewerberportal, dort der Upload für den Lebenslauf und dann kommt eine E-Mail „Bitte senden Sie uns alle Unterlagen postalisch zu“…? Bitte nicht! Das sendet den Bewerbern das Signal, dass Sie unorganisiert sind.

Wenn ich Inhalte nicht beeinflussen kann – welche kann ich zumindest moderieren?

Nicht alles, was im Internet über Sie gesagt wird, können Sie beeinflussen; sehr wohl können Sie aber den Umgang damit professionalisieren! Nehmen wir Google My Business oder Bewertungsplattformen wie kununu, auf denen sich Arbeitnehmer gern (negativ) über ihren (ehemaligen) Arbeitgeber austauschen. Das passiert – wichtig ist, wie Sie damit umgehen. Nehmen Sie die Diskussion ernst, greifen Sie die Vorwürfe auf – und geloben Sie Besserung, wenn die Vorwürfe wahr sind. Zukünftige Bewerber könnten diese Diskussionen sehen – sie erwarten kein „perfektes“ Unternehmen, sondern eines, das aus Anregungen lernt.

Was kann ich aktiv für mehr Sichtbarkeit als Arbeitgeber tun?

Auch hier sollten Sie tätig werden – richten Sie Google for Jobs und Google Ads für die Personen ein, die aktiv eine Stelle suchen. Die Reichweite des Google-Kosmos ist unschlagbar! Nutzen Sie Social Recruiting, also die gezielte und werbefinanzierte Ausspielung über Social Media für die Personen, die latent einen neuen Job suchen.
Setzen Sie nur einen Bruchteil von diesen Tipps um – und ich verspreche Ihnen, dass Sie besser aufgestellt sind als die meisten Wettbewerber. Wenn Sie unsere Strategien kennenlernen möchten, lade ich Sie dazu ein, sich unverbindlich für eine persönliche Online-Präsentation einzutragen unter: aramaz-digital.de/webinar

Ich freue mich auf Sie – und wünsche Ihnen nun viel Erfolg bei der Umsetzung!

Über den Autor
Eyüp Aramaz ist Bielefelder Startup-Unternehmer mit türkischem Migrationsvordergrund. Der Ex-Polizeikommissar beschäftigt sich seit knapp zehn Jahren mit Social Media und Online Marketing. Er ist Geschäftsführer der Aramaz Digital GmbH und Dozent für Social Media, Personalmarketing und Employer Branding an der FHM Bielefeld. 
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